März 6th, 2012 Virtualisierung von Betriebssystemen
Als Besitzer eines Computers hat man die Möglichkeit, zahlreiche Programme zu erwerben und diese auf der Festplatte zu installieren. Bei einem genaueren Blick wird man jedoch feststellen, dass es bei Weitem nicht alle Anwendungen sind, die mit dem eigenen Betriebssystem arbeiten können, weswegen das Kennenlernen der Virtualisierung empfehlenswert wäre.
Mit der Virtualisierung haben Nutzer die Möglichkeit, bequem während der normalen Nutzung des Computers ein weiteres Betriebssystem zu starten, welches dann, wie ein Programm, in einem Fenster dargestellt wird. Dies bringt viele Vorteile mit sich, da ein zweiter Computer entfällt, ebenso das Neustarten mit dem anderen Betriebssystem.
Wie Virtualisierung praktisch funktioniert
Um überhaupt zwei Betriebssysteme parallel zueinander nutzen zu können, müssen interessierte Nutzer zuvor ein passendes Programm erwerben. Empfehlenswert ist z.B. Parallels Desktop, welches bereits seit einiger Zeit als verlässlicher Begleiter für die Virtualisierung bekannt ist. Hat man die Anwendung installiert, kann man sich auch schon an das Booten des neuen Betriebssystems machen. Dieses muss, wie auch bei anderen Systemen, zu Beginn einmal installiert werden.
Ist der erste Vorgang abgeschlossen, können Nutzer bequem Parallels öffnen und dort das Betriebssystem hochfahren. Bereits einige Momente später sollte es in einem Fenster verfügbar sein, wo es nach Belieben gesteuert wird. Hier lassen sich E-Mail-Programme, Spiele, Office-Anwendungen und ähnliche Dateien öffnen und bearbeiten. Ist man fertig, führt man Sicherungen durch und fährt das zweite Betriebssystem herunter. Anschließend wird Parallels geschlossen – der Computer kann wieder normal genutzt werden.
Parallel mit Virtualisierung arbeiten
Ein Programm wie Parallels hat es sich eigentlich zur Aufgabe gesetzt, ein paralleles Laufen zweier Betriebssysteme möglich zu machen. Diese Funktion sollte man ruhig ausnutzen, indem man nach Bedarf zwischen den Fenstern wechselt und damit gleichzeitig zwei Systeme nutzt. Schnell kann man so z.B. Bilder aus dem Internet runterladen, diese an Parallels senden, wo die Dateien dann mit einem separaten Programm bearbeitet werden.
Um diese Funktionen alle korrekt nutzen zu können, benötigt man einen starken Prozessor, genug Platz auf der Festplatte und auch eine gute Grafikkarte. Denn die Hardware muss nach dem Start von Parallels mit zwei Betriebssystemen gleichzeitig arbeiten und steht daher stärker unter Belastung. Gute Leistungen sorgen jedoch dafür, dass Stocken und fehlende Rückmeldungen ausbleiben und alles wie gewohnt läuft.
Sollten doch Probleme auftauchen, so lohnt es sich, Hintergrundanwendungen abzuschalten oder einige Effekte zu entfernen. Sollte das nicht helfen, kann ein Upgrade der Hardware Hilfe bringen und dazu führen, dass das System flüssiger arbeitet. Informationen hierzu werden im Fachgeschäft bereitgestellt, wo neben Reparaturen meist auch verschiedenste Erweiterungen angeboten werden.